57 Cirque Gourmet 2025 as Weinland Südtirol ist ein faszinierender Mikrokosmos mit einer geografischen Ausnahmesituation. Auf unterschiedlichsten Lagen und Böden finden rund 20 verschiedene Weiß- und Rotweinsorten optimale Bedingungen vor. Mit 65 Prozent der Anbaufläche nehmen dabei die mineralischen und aromatischen Weißweine eine zentrale Rolle ein. Sie überzeugen mit eleganter Säurestruktur, Komplexität und Frische, die in den hochgelegenen Weinbergen durch kühle Nächte und sonnige Tage begünstigt wird. Ebenso vielschichtig ist das breite, rote Spektrum – von fruchtbetonten, leicht zugänglichen bis hin zu kräftigen, strukturierten Weinen mit tiefgründigem Charakter und gutem Lagerpotenzial. Das Beste aus zwei Klimawelten Generell ist der Einfluss von zwei klimatischen Zonen prägend: Die Alpen schützen vor kalten Nordwinden, was den Weinbergen eine gewisse Wärme und Stabilität verleiht. Dadurch sind die Trauben nicht den extremen Kälteeinbrüchen ausgesetzt, die in höheren Lagen anderer Weinbaugebiete üblich sind. Diese Gebirgslage trägt auch dazu bei, dass die Temperaturen in den Sommermonaten nicht zu extrem ansteigen, was eine ausgewogene Säurestruktur ermöglicht. MASTER SOMMELIER ALEX KOBLINGER, seit 2016 Chefsommelier im Restaurant Döllerer, Golling. Foto: Selina Flasch Photography D »Was Südtirol so außergewöhnlich macht, ist die Vielzahl der Klimazonen und deren Besonderheiten. Weinbau ist von 200 bis mittlerweile sogar 1.200 Höhenmetern möglich. Das macht die Sortenvielfalt so groß, komplex und interessant.« MATHIAS WALDNER, GENIESSERHOTEL LA MAIENA MERAN RESORT Foto: istock photo/Stevan ZZ
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